Programm
Immer montags | Einlass 19:30 Uhr | Konzertbeginn 20 Uhr

Ursprünglich als Duo Projekt begonnen, haben Tabea Kind (Kontrabass) und Paul Walke (Gitarre) ihr Ensemble, zunächst als Feature und nun als festen Bestandteil, durch Lukas Wögler an Klarinette und Tenorsaxophon erweitert.
Als Trio spielen sie Eigenkompositionen ihres Debütalbums ‚Wellen im Bauch‘, die durch elegante Simplizität, eingängige Melodien und ihren folkigen Charakter bestechen.
Tabea Kind – b
Lukas Wögler – ts
Paul Walke – git
https://www.paulwalke.de/
https://tabeakind.com/
https://www.lukaswoegler.com/

Der Kölner Saxophonist Stefan Karl Schmid und der Gitarrist Philipp Brämswig verbindet eine langjährige musikalische Freundschaft. Seit vielen Jahren stehen die beiden in unterschiedlichsten Besetzungen gemeinsam auf der Bühne und haben dabei unzählige Konzerte im In- und Ausland gespielt. An diesem Konzertabend präsentieren sie ein ebenso feinfühliges wie kraftvolles Programm, das Eigenkompositionen und individuell arrangierte Stücke vereint. Der Sound der Band lebt von der tiefen musikalischen Vertrautheit der beiden Bandleader, improvisatorischer Offenheit und stilistischer Vielfalt zwischen Modern Jazz, Groove und kammermusikalischen Momenten.
Stefan Karl Schmid – reeds
Philipp Brämswig – git
Tabea Kind – b
Jens Düppe – dr

2024 wurden Carlotta Armbruster und János Löber vom WDR und Deutschlandfunk entsandt, um den deutschen Jazznachwuchs beim Euroradio Jazz Orchestra (EJO) in Litauen zu vertreten – das EJO ist eine von der European Broadcast Union ins Leben gerufene Bigband, die sich alle zwei Jahre in einem anderen Land neu formiert und mit jungen Musiker:innen aus ganz Europa besetzt wird. Die beiden in der Kölner Jazzszene aktiven Musiker:innen verbindet seitdem eine musikalische Freundschaft, aus dem nun ein eigenes Bandprojekt erwächst. In kammermusikalischer Besetzung erkunden sie kompositorisch und improvisatorisch ihre gemeinsame musikalische Sprache und fokussieren hierbei den Mischklang von Trompete und Posaune – der mal zu einem gemeinsamen verschmilzt, mal stark kontrastiert.
Gitarrist Jannis Sicker baut mit seiner melodiösen, teils atmosphärischen Spielweise die Brücke zwischen den Melodieinstrumenten sowie der Rhythmusgruppe, die durch Nico Klöffer am Bass und Niklas Wittig am Schlagzeug ergänzt wird. Für das Quintett ist es von gleicher Bedeutung, als homogener Klangkörper zu agieren genauso wie jede:n auch als einzelne starke musikalische Persönlichkeit solistisch in den Vordergrund treten zu lassen. Ruhige Klangwelten stehen offener Virtuosität ergänzend gegenüber, immer mit dem Freiraum für alle, aktiv die Musik im Moment mitzugestalten.
Carlotta Armbruster – tbn
János Löber – trp
Jannis Sicker – git
Nico Klöffer – b
Niklas Wittig – dr

Musik mit Blick in die Zukunft – was Crescent macht, lässt sich mit Modern Jazz nur annähernd beschreiben. Die Kompositionen des Bandleaders Felix Ziech sind inspiriert von Größen wie Lage Lund und Pat Metheny. Sie schaffen dem Quartett aus Posaune, Gitarre, Bass und Schlagzeug die Plattform dafür seine musikalischen Möglichkeiten auszuschöpfen. Die vier Musiker bewegen sich so auf neuen Improvisationswegen und schaffen mit Spontaneität und Spielfreude einen musikalischen Raum voller Möglichkeiten.
Felix Ziech – git
Paul Lüpfert – tbn
Alex Rosendahl – b
Benny Hoffmann – dr

Deep in the Reeds ist eine neue Band, die von Cliff Schmitt gegründet wurde. Inspiriert von modernem Jazz, aber auch von Astor Piazzolla, Guy Klucevsek, brasilianischem Choro und Cajun-Zydeco-Musik wollen sie eine neue Mischung in die improvisierte Musikszene Deutschlands bringen. Deep in the Reeds ist ein Wortspiel mit dem englischen Ausdruck „deep in the weeds“, was so viel bedeutet wie „sich so sehr in Details verstricken, dass man das Wesentliche übersieht“. Jeder, der schon einmal bei der Ausländerbehörde in Duisburg war, versteht das. Deep in the Reeds macht das Gegenteil, wir behalten das große Bild im Auge, und dieses große Bild ist Lyrik und rhythmische Intensität.
Fe Fritschi – acc
Cliff Schmitt – b
Hendrik Smock – dr

Felix Ambach ist Schlagzeuger und Komponist und lebt in Brooklyn, New York. In seinen Kompositionen und in seinem Spiel strebt er nach Ehrlichkeit, Verletzlichkeit und Empathie. Das Vertrauen und die Freundschaft zu seinen Bandkollegen bilden die Grundlage dafür. Die größten Inspirationsquellen für seine Musik sind unsere Gesellschaft und die Beziehungen zu Familie und Freunden.
Jojo Mann – git
TBA – b
Felix Ambach – dr, comp
https://felixambach.com/

Das Quartett lädt ein zu einem Abend voller Klang, Raum und Bewegung – Musik, die nicht drängt, sondern fließt. Mit einem entspannten Groove, der mühelos nach vorne gleitet, erschafft das Ensemble einen Sound, der berührt, erhebt und zugleich neugierig macht. Die Musiker des Air Ensembles sind allesamt virtuose Solisten – doch ihr Fokus liegt im Dialog, im Zusammenspiel, im gemeinsamen Atmen. Hier steht nicht das Ego im Mittelpunkt, sondern der Gesamtklang: offen, tief, mehrdimensional. Inspiriert von Rhythmen, Harmonien und Melodien aus verschiedenen Kulturen entfaltet die Band ein vielfältiges Klangspektrum. Den Rahmen für die Musik bilden Kompositionen von Micha Jesske. Wer gerne Lester Young, John Coltrane, Billy Hart, Bill Frisell oder Charlie Haden hört, ist hier richtig. Ein Abend für alle, die Jazz als Reise erleben wollen.
Jannis Sicker – git
Benedikt Jäckle – ts, fl
Matthias Akeo Nowak – b
Micha Jesske – dr, comp

Seit 2020 erschließen sich Daniel Kartmann und Torsten Papenheim gemeinsam als SUNSWEPT SUNDAY das Werk des großen amerikanischen Komponisten Duke Ellington – in einer außergewöhnlichen Besetzung, mit Liebe zum Detail und Sinn für die große Form. SUNSWEPT SUNDAY leuchten dabei eher unbekanntere Seiten von Ellingtons Schaffen aus und machen deutlich, dass seine Musik auch 50 Jahre nach seinem Tod und jenseits der klassischen Big-Band-Besetzung spannend bleibt. Anfang 2023 erschien beim tschechischen Label Ma Records das Debütalbum von SUNSWEPT SUNDAY: Halfway To Dawn.
Auf Halfway To Dawn hört man immer nur einige Aspekte der Komposition, aber das sind die wesentlichen. Geschmacks- und stilsicher, klug, mit großer Empathie gemacht.
Ernst Mitter, freiStil, Österreich
Seit der Veröffentlichung von HalfwayTo Dawn haben SUNSWEPT SUNDAY mehrere Tourneen gespielt und zudem internationale Festivalauftritte absolviert. Außer in Deutschland war das umtriebige Duo bisher in Österreich, Tschechien und der Slowakei zu hören. 2026 folgen u.a. Konzertreisen nach Rumänien, Ungarn und Frankreich.
Wenn SUNSWEPT SUNDAY unterwegs sind, haben sie nicht nur die Stücke ihres Debüts mit im Gepäck, sondern bringen auch Kompositionen aus Duke Ellingtons Frühwerk zu Gehör, die den Kern ihres neuen Albums bilden. Diese zweite SUNSWEPT SUNDAY LP wird Ende 2026 erscheinen.
Daniel Kartmann – Hackbrett, Schlagzeug, Zink
Torsten Papenheim – Gitarre, Perkussion, Melodica
sunsweptsunday.de
