Programm

Immer montags  |  Einlass 19:30 Uhr  |  Konzertbeginn 20 Uhr

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Montag 19.01.26
Jojo Mann Trio

Johannes ‘Jojo’ Mann (geboren 1996 in Herrenberg) ist ein in Berlin lebender Gitarrist, Komponist und Produzent. Nachdem er seinen musikalischen Weg in jungen Jahren auf dem Alt- Saxophon begann, wechselte er als Teenager zur E-Gitarre. Nach der Schule zog er nach Mannheim um dort an der Musikhochschule bei Frank Kuruc zu studieren. In 2017 zog er dann nach Berlin um sein Studium am Jazz Institute Berlin bei Paulo Morello, Greg Cohen, Hanno Busch und anderen abzuschließen. Seitdem spielt er in Bands wie, Phillip Dornbusch’s Projektor, kapelle17 oder Joshua Jaswon Octet und ist ein aktiver Teil der Berliner Jazzszene. So hatte er unter Anderem die Ehre mit MusikerInnen, wie Savannah Harris, Gwylim Simcock, Kit Downes, Johanna Summer, Elias Stemeseder, Felix Henkelhausen und vielen Anderen auf der Bühne zu stehen. Johannes war Mitglied im BundesjugendJazzorchester (Bujazzo) von 2017-2019 und hat schon in ganz Europa und Deutschland (z.B. Bimhuis Amsterdam, Pizza Express Jazzclub London, Jazzfest Bonn, Getxo Jazzfest (Spanien, Montenegro, Albanien, Bosnien, …), sowie auch international (Kennedy Center, Washington D.C.; Festival do Jazz do Capao, Bahia, Brasilien; Römisches Theater, Amman, Jordanien,…) Konzerte gespielt. Seine Musik ist unter Anderem auf Labels wie, Berthold Records, Ubuntu Music, Doublemoon Records veröffentlicht und wurde u.A. schon von hr, rbb und BBC gespielt.

Jojo Mann – git
Roger Kintopf – b
TBA – dr

Air Ensemble
Montag 26.01.26
Micha Jesske Air Ensemble

Das Quartett lädt ein zu einem Abend voller Klang, Raum und Bewegung – Musik, die nicht drängt, sondern fließt. Mit einem entspannten Groove, der mühelos nach vorne gleitet, erschafft das Ensemble einen Sound, der berührt, erhebt und zugleich neugierig macht. Die Musiker des Air Ensembles sind allesamt virtuose Solisten – doch ihr Fokus liegt im Dialog, im Zusammenspiel, im gemeinsamen Atmen. Hier steht nicht das Ego im Mittelpunkt, sondern der Gesamtklang: offen, tief, mehrdimensional. Inspiriert von Rhythmen, Harmonien und Melodien aus verschiedenen Kulturen entfaltet die Band ein vielfältiges Klangspektrum. Den Rahmen für die Musik bilden Kompositionen von Micha Jesske. Wer gerne Lester Young, John Coltrane, Billy Hart, Bill Frisell oder Charlie Haden hört, ist hier richtig. Ein Abend für alle, die Jazz als Reise erleben wollen.

Jannis Sicker – git
Benedikt Jäckle – ts, fl
Matthias Akeo Nowak – b
Micha Jesske – dr, comp

Sunswept Sunday - Daniel Kartmann & Torsten Papenheim
Montag 02.02.26
Sunswept Sunday

Seit 2020 erschließen sich Daniel Kartmann und Torsten Papenheim gemeinsam als SUNSWEPT SUNDAY das Werk des großen amerikanischen Komponisten Duke Ellington – in einer außergewöhnlichen Besetzung, mit Liebe zum Detail und Sinn für die große Form. SUNSWEPT SUNDAY leuchten dabei eher unbekanntere Seiten von Ellingtons Schaffen aus und machen deutlich, dass seine Musik auch 50 Jahre nach seinem Tod und jenseits der klassischen Big-Band-Besetzung spannend bleibt. Anfang 2023 erschien beim tschechischen Label Ma Records das Debütalbum von SUNSWEPT SUNDAY: Halfway To Dawn.

Auf Halfway To Dawn hört man immer nur einige Aspekte der Komposition, aber das sind die wesentlichen. Geschmacks- und stilsicher, klug, mit großer Empathie gemacht.
Ernst Mitter, freiStil, Österreich

Seit der Veröffentlichung von HalfwayTo Dawn haben SUNSWEPT SUNDAY mehrere Tourneen gespielt und zudem internationale Festivalauftritte absolviert. Außer in Deutschland war das umtriebige Duo bisher in Österreich, Tschechien und der Slowakei zu hören. 2026 folgen u.a. Konzertreisen nach Rumänien, Ungarn und Frankreich.
Wenn SUNSWEPT SUNDAY unterwegs sind, haben sie nicht nur die Stücke ihres Debüts mit im Gepäck, sondern bringen auch Kompositionen aus Duke Ellingtons Frühwerk zu Gehör, die den Kern ihres neuen Albums bilden. Diese zweite SUNSWEPT SUNDAY LP wird Ende 2026 erscheinen.

Daniel Kartmann – Hackbrett, Schlagzeug, Zink
Torsten Papenheim – Gitarre, Perkussion, Melodica

sunsweptsunday.de

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Montag 09.02.26
Bremen/ Hayduk/ Scholz/ Bräumer

Das neue Quartett des Saxophonisten Simon Bremen vereint genau die beiden musikalischen Aspekte, die ihn zu jeder Zeit in gleichem Maße interessiert und geprägt haben: Improvisation und Komposition. Inspiriert unter anderem von Trioaufnahmen Chris Potters, Steve Lehmanns und der Band Root 70, schreibt er eigenes Material für diese intime und transparente Besetzung ohne Harmonieinstrument. Dabei erforschen die Stücke ein weites Feld an Klängen und Konzepten, ausgehend von den vielfältigen Möglichkeiten des Zusammenspiels von Posaune und Saxophon, rhythmischen Ideen, aber auch kompakten Songs, die Freiraum für Improvisation bieten. Die ehrliche Spielweise, Titelgebung und Moderation sorgen für humorvolle, ernste, spannungsgeladene und manchmal auch ausgelassene Momente.

Simon Bremen – sax
Philipp Hayduk – tbn
Ivan Scholz – b
Simon Bräumer – dr

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Montag 16.02.26
Rosenmontag

<< KEINE JAZZZEIT >>

Florian Rynkowski_©kirstenbohlig
Montag 23.02.26
SchönStolpern / Expect the Unexpected

Rhythmus als strukturierendes Prinzip bedarf keiner weiteren Erläuterung und gilt als allgemeingültig. Doch greift diese Sichtweise nicht zu kurz? Wir denken schon, denn dem Momenthaften wohnt eine ganz eigene Qualität inne. Gleichzeitig ist Rhythmus höchst formbar und liefert zahlreiche erzählerische Anknüpfungspunkte.
Auf Grundlage vorwiegend rhythmischer Skizzen untersucht das vierköpfige Ensemble deren Energie. Neben strukturellen Perspektiven richten die Musiker den Fokus vor allem auf die Wahrnehmung von Dichte, Richtung und Spannung. Leitthemen sind dabei Schwarmhaftigkeit, Resonanz, Zeitlupe und die Schönheit des Stolperns.

Jannis Sicker – git
Felix Hauptmann – key
Florian Rynkowski – b
Fabian Arends – dr

IMG_0797RiazPorträt_by_Nicole_Müller
Montag 02.03.26
Riaz Khabirpour – Pocket Radio

„Pocket Radio“ hat Riaz Khabirpour sein Quartett genannt. Für den seit 2019 in Mannheim lebenden Gitarristen ist der Bandname eine Erinnerung an die eigene Kindheit, als er über dieses Radiogerät Musik zu hören begann. Aber es ist auch mehr: Denn das Taschenradio lieferte ihm den Impuls dafür, irgendwann selbst Teil dieser Musikwelt zu sein.

Die melodisch thematische Achse in diesem Quartett bilden Benedikt Jäckle mit seiner eloquenten, rhetorisch dichten Phrasierung auf dem Tenorsaxofon und der Bandleader, der dem Soundspektrum seiner Gitarre mit verschiedenen Effektgeräten neue Dimensionen des Ausdrucks eröffnet. Halpin und Khabirpour sind technisch versierte Instrumentalisten, die sich in ihren Improvisationen eine eigene, stets wieder erkennbare Sprache erspielen. Vor allem in den oft unisono vorgetragenen Themen zeigt sich die Raffinesse dieser Paarung: mit ihrer klanglichen Nähe und Distanz zueinander, mit dem Kontrast aus kühlem Intellekt und heißer Emotion und den Reibungen, wie sie aus „mikrotonalen“ Überlagerungen im Zusammenklang beider Instrumente entstehen.

Mit Matthias Akeo Nowak und Fabian Arends ist eine tight agierende Rhythmusgruppe am Werk, welche die Leinwand für Halpins und Khabirpours Improvisationskunst in einen festen harmonischen und rhythmischen Rahmen spannt. Nowaks holzig warmer Ton auf dem Kontrabass ist Dreh- und Angelpunkt für die mal zupackend getrommelte Grooves, mal ein den Rhythmus verschleierndes, flirrendes Pulsieren.

Benedikt Jäckle – Tenor Saxophon, Querflöte
Riaz Khabirpour – Gitarre
Matthias Akeo Nowak – Bass
Fabian Arends – Drums

riazkhabirpour.com

ZOOM Press Foto 2
Montag 16.03.26
ZOOM

Offenheit und Form – so könnte man die Musik des Tenorsaxophonisten, Komponisten und Improvisators Stephan Mattner umreißen. Seine charakteristischen Kompositionen eröffnen eine Struktur, an die sich viele musikalische Wege anschließen, die mit großem melodischem Sinn, rhythmischer Variabilität und der dafür nötigen Gelassenheit entfaltet werden. Wir werden auf eine musikalische Reise geschickt, bei der manche Gefilde der 70-er und 80-er Jahre in neuem Licht erscheinen; Assoziationen an Pat Metheny, John Abercrombie tauchen auf, um im warmen unverwechselbaren Klang seines Tenorsaxophons aufzugehen. Das Ganze mündet in eine Musik, die eigenständig und doch in der großen Jazztradition verwurzelt ist.
Kongenialer Partner ist dabei Philipp van Endert, der auf diesen offenen Wegen immer wieder wunderschöne Linien findet, die sich bisweilen mit denen des Kontrabasses von Sebastian Räther kreuzen, der das gesamte Bassspektrum von stützendem Grund bis zur funkig treibenden Attitüde aufbietet. Und Jo Beyer schließlich bildet mit seinem facettenreichen, farbigen und präzisen Schlagzeugspiel mehr als nur ein Glanzlicht.

“ … Die Energie dieser Band ist einfach großartig…“
Gitarre&Bass December 2022

Stephan Mattner – ts
Philipp van Endert – git
Sebastian Räther – b
Jo Beyer – dr

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Montag 20.04.26
Peter Protschka Kindred Spirits

Hier begegnen sich vier langjährige Freunde, um einige Ihrer Lieblingsstücke aus dem Great American Songbook in ihrer persönlichen Version zu Gehör zu bringen. Dabei stehen Kommunikation, Energie und Poesie an erster Stelle. Die vier rennommierten Kölner
Musiker spielen schon seit vielen Jahren zusammen, was zu einer großen Sympathie und Vertrautheit auf der Bühne führt. Enjoy!

Peter Protschka – trp
Tobias Weindorf – wurl
Christian Ramond – b
Silvio Morger – dr

www.peterprotschka.de

JazzZeit im Heimathirsch