Programm
Immer montags | Einlass 19:30 Uhr | Konzertbeginn 20 Uhr

Das neue Quartett des Saxophonisten Simon Bremen vereint genau die beiden musikalischen Aspekte, die ihn zu jeder Zeit in gleichem Maße interessiert und geprägt haben: Improvisation und Komposition. Inspiriert unter anderem von Trioaufnahmen Chris Potters, Steve Lehmanns und der Band Root 70, schreibt er eigenes Material für diese intime und transparente Besetzung ohne Harmonieinstrument. Dabei erforschen die Stücke ein weites Feld an Klängen und Konzepten, ausgehend von den vielfältigen Möglichkeiten des Zusammenspiels von Posaune und Saxophon, rhythmischen Ideen, aber auch kompakten Songs, die Freiraum für Improvisation bieten. Die ehrliche Spielweise, Titelgebung und Moderation sorgen für humorvolle, ernste, spannungsgeladene und manchmal auch ausgelassene Momente.
Simon Bremen – sax
Philipp Hayduk – tbn
Ivan Scholz – b
Simon Bräumer – dr

Rhythmus als strukturierendes Prinzip bedarf keiner weiteren Erläuterung und gilt als allgemeingültig. Doch greift diese Sichtweise nicht zu kurz? Wir denken schon, denn dem Momenthaften wohnt eine ganz eigene Qualität inne. Gleichzeitig ist Rhythmus höchst formbar und liefert zahlreiche erzählerische Anknüpfungspunkte.
Auf Grundlage vorwiegend rhythmischer Skizzen untersucht das vierköpfige Ensemble deren Energie. Neben strukturellen Perspektiven richten die Musiker den Fokus vor allem auf die Wahrnehmung von Dichte, Richtung und Spannung. Leitthemen sind dabei Schwarmhaftigkeit, Resonanz, Zeitlupe und die Schönheit des Stolperns.
Jannis Sicker – git
Felix Hauptmann – key
Florian Rynkowski – b
Fabian Arends – dr

„Pocket Radio“ hat Riaz Khabirpour sein Quartett genannt. Für den seit 2019 in Mannheim lebenden Gitarristen ist der Bandname eine Erinnerung an die eigene Kindheit, als er über dieses Radiogerät Musik zu hören begann. Aber es ist auch mehr: Denn das Taschenradio lieferte ihm den Impuls dafür, irgendwann selbst Teil dieser Musikwelt zu sein.
Die melodisch thematische Achse in diesem Quartett bilden Benedikt Jäckle mit seiner eloquenten, rhetorisch dichten Phrasierung auf dem Tenorsaxofon und der Bandleader, der dem Soundspektrum seiner Gitarre mit verschiedenen Effektgeräten neue Dimensionen des Ausdrucks eröffnet. Halpin und Khabirpour sind technisch versierte Instrumentalisten, die sich in ihren Improvisationen eine eigene, stets wieder erkennbare Sprache erspielen. Vor allem in den oft unisono vorgetragenen Themen zeigt sich die Raffinesse dieser Paarung: mit ihrer klanglichen Nähe und Distanz zueinander, mit dem Kontrast aus kühlem Intellekt und heißer Emotion und den Reibungen, wie sie aus „mikrotonalen“ Überlagerungen im Zusammenklang beider Instrumente entstehen.
Mit Matthias Akeo Nowak und Fabian Arends ist eine tight agierende Rhythmusgruppe am Werk, welche die Leinwand für Halpins und Khabirpours Improvisationskunst in einen festen harmonischen und rhythmischen Rahmen spannt. Nowaks holzig warmer Ton auf dem Kontrabass ist Dreh- und Angelpunkt für die mal zupackend getrommelte Grooves, mal ein den Rhythmus verschleierndes, flirrendes Pulsieren.
Benedikt Jäckle – Tenor Saxophon, Querflöte
Riaz Khabirpour – Gitarre
Matthias Akeo Nowak – Bass
Fabian Arends – Drums

Offenheit und Form – so könnte man die Musik des Tenorsaxophonisten, Komponisten und Improvisators Stephan Mattner umreißen. Seine charakteristischen Kompositionen eröffnen eine Struktur, an die sich viele musikalische Wege anschließen, die mit großem melodischem Sinn, rhythmischer Variabilität und der dafür nötigen Gelassenheit entfaltet werden. Wir werden auf eine musikalische Reise geschickt, bei der manche Gefilde der 70-er und 80-er Jahre in neuem Licht erscheinen; Assoziationen an Pat Metheny, John Abercrombie tauchen auf, um im warmen unverwechselbaren Klang seines Tenorsaxophons aufzugehen. Das Ganze mündet in eine Musik, die eigenständig und doch in der großen Jazztradition verwurzelt ist.
Kongenialer Partner ist dabei Philipp van Endert, der auf diesen offenen Wegen immer wieder wunderschöne Linien findet, die sich bisweilen mit denen des Kontrabasses von Sebastian Räther kreuzen, der das gesamte Bassspektrum von stützendem Grund bis zur funkig treibenden Attitüde aufbietet. Und Jo Beyer schließlich bildet mit seinem facettenreichen, farbigen und präzisen Schlagzeugspiel mehr als nur ein Glanzlicht.
“ … Die Energie dieser Band ist einfach großartig…“
Gitarre&Bass December 2022
Stephan Mattner – ts
Philipp van Endert – git
Sebastian Räther – b
Jo Beyer – dr

Willkommen in der zauberhaften Welt der 5 Baristas – eine Band, die mit 5 Bariton Saxophonen neue Wege beschreitet und mit einem Hauch von Nostalgie und einem Schuss zeitgenössischer Energie die Herzen der Jazzfans höher schlagen lässt.
Dargeboten wird ein Repertoire aus Originals und Klassikern, das die versierten Arrangeure der Band eigens für diese besondere Gelegenheit ersonnen haben. Lassen Sie sich von den virtuosen Musikern in einzigartige Klanglandschaften entführen und genießen Sie einen Abend, den es so vielleicht nie wieder geben wird.
Heiko Bidmon – Bari Sax
Joachim Lenhardt – Bari Sax
Stefan Karl Schmid – Bari Sax
Ole Sinell – Bari Sax
Claudius Stallbaum – Bari Sax
Lukas Keller – Bass
Dominik Raab – Drums

Hier begegnen sich vier langjährige Freunde, um einige Ihrer Lieblingsstücke aus dem Great American Songbook in ihrer persönlichen Version zu Gehör zu bringen. Dabei stehen Kommunikation, Energie und Poesie an erster Stelle. Die vier rennommierten Kölner
Musiker spielen schon seit vielen Jahren zusammen, was zu einer großen Sympathie und Vertrautheit auf der Bühne führt. Enjoy!
Peter Protschka – trp
Tobias Weindorf – wurl
Christian Ramond – b
Silvio Morger – dr
