Programm

Immer montags  |  Einlass 19:30 Uhr  |  Konzertbeginn 20 Uhr

Pascal Burbach Trio horizontal 2023
Montag 03.06.24
Pascal Burbach Trio

Das „Pascal Burbach Trio“ ist ein Modern Creative Trio aus Brüssel und Köln, das Atmosphäre durch das Navigieren zwischen unserem Inneren und dem Äußeren kreiert – dynamisch wechselnd zwischen kammermusikalischen, intimen Momenten und donnerhaft dröhnendem Lärm, inspiriert von Bands wie dem Wayne Shorter Quartet – immer die Grenzen auslotend und kommunikativ verbunden.

Chae Yeon Lee – Klavier
Hyung Jin Ee – Reeds
Pascal Burbach – Schlagzeug & Kompositionen

Klangprobe

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Montag 10.06.24
MARIUS LAMM’s the world we used to know

Am Anfang steht die Frage, wer sind wir wirklich?
Die Besinnung zur musikalischen Sozialisation und den wirklich prägenden musikalischen Einflüssen steht im Vordergrund der kompositorischen Strategie, welche zu den Songs für the world we used to know führt. Genauso wie die Frage nach Nachhaltigkeit und der effizienten Nutzung von Ressourcen. Denn vorgelegt wird nur, was es in irgendeiner Form schonmal gab.
All diese Einflüssen und Gedankengänge führen dazu, dass Metal Songs der letzten vier Dekaden als Inspiration für Jazz-Stücke genutzt werden. Ein kreativer Akt der Transformation.

Carlotta Ribbe – vib
Moritz Götzen – b
Marius Lamm – dr

Artist HHirsch 17.6.24 2
Montag 17.06.24
Schmid, Hauptmann, Arends, Nowak

Klang bedeutet jedem etwas anderes: Wohl-, Schön-, rauher und dissonanter Klang – „the rest is noise“, wie der Musikkritiker
Alex Ross uns wissen lässt. Ob die musikalische Verbundenheit durch kompositorische Leistung oder einfach durch den gemeinsamen Geschmack entsteht, spielt keine große Rolle mehr – das Schöpferische im Moment, ob notiert oder nicht, aufzurufen, aber schon. In dieser Besetzung erstmalig treffen die vier Musiker aus der Nachbarschaft aufeinander, Nippes, Agnesviertel, Bilderstöckchen,
vereint im Heimathirsch.

Stefan Karl Schmid – Sax
Felix Hauptmann – Piano
Matthias Akeo Nowak – Bass
Fabian Arends – Drums

Olle Lannér Risenfors 1 - copyright Alvin Lindblom
Montag 24.06.24
Olle Lannér Risenfors Quartet + Matti Klessacheck

Spontane Ideen dürfen vorbeiziehen oder bleiben hängen, in einem ständigen Balanceakt zwischen dem Spielen von Kompositionen und dem freien Improvisieren. Ein neuer Part taucht auf, Songformen werden umhergeworfen, musikalische Rollen verschieben sich, etwas Zerbrechliches explodiert und etwas Intensives darf ausatmen.
In ihrem gewagten Zusammenspiel improvisiert die Band Arrangements, um die Musik zu spielen, die sich im Moment richtig anfühlt. Alles ist erlaubt, und jeder Take eines Songs ist völlig neu. Dem Kölner Saxophonisten Matti Klessascheck begegnete das Quartett erstmals in Stockholm, wo er sich den gemeinsamen Bemühungen der Band anschloss. Er webt sich in die Welt des Quartetts ein und fügt der Musik seiner skandinavischen Kollegen eine weitere Dimension hinzu.

Marius Zeeberg – ts
David Stener – p
Olle Lannér Risenfors – b
Nils Agnas – dr
+
Matti Klessascheck – as

sommerpause
Montag 01.07.24
SOMMERPAUSE im JULI und AUGUST
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Montag 02.09.24
JUNO Trio

Das Kölner Juno Trio, bestehend aus Philipp Hayduk (Posaune), Charly Härtel (Bass) und Joao Raineri (Drums), gründete sich 2022 und spielt im Rahmen der harmonielosen Besetzung modernen, originellen Jazz. Inspiriert von Joris Roelofs, Nils Wogram und Mark Turner sind die Kompositionen sowohl melodische Struktur als auch Improvisationsgrundlage. Davon ausgehend entfaltet sich ein flexibler, aber dennoch intimer Sound, der durch das Einfallsreichtum und die Interaktionsfähigkeit der drei Musiker getragen wird. Reduziert auf das Wesentliche mit nur Bass, Schlagzeug und der Posaune als Melodieinstrument ist die Musik des Trios fein, spannend und hat immer das Potential, im Moment Neues entstehen zu lassen.

Philipp Hayduk – tbn
Charly Härtel – b
Joao Raineri – dr

23.04.24-SKQuartett-Ania Badura
Montag 16.09.24
Simon Kuhn Quartett

Die Band um Schlagzeuger Simon Kuhn spielt Stücke von Zeitgenössischen Komponisten, wie Immanuel Wilkins, Kendrick Scott und Ambrose Akinmusire, ergänzt durch Werke von als Komponisten weniger bekannten Persönlichkeiten, wie Jack DeJohnette und Eigenkomposition.
Dieses Repertoire wird durch Übergänge, Improvisationen und Kompositionen, welche als Fortführung bereits bekannter Stücke geschrieben wurden, als ein fließendes Gesamtpaket präsentiert. Die Klangmöglichkeiten der Besetzung werden dabei von Swing über Grooveextasen bis zu Streicherduetts voll ausgeschöpft.

Ania Badura – vln
Jan Schrüllkamp – git
Kevin Hemkemeier – b
Simon Kuhn – dr

rouzbehasgarian_2022-51 - Nadine Heller-Menzel
Montag 23.09.24
ROUZBEH ASGARIAN TRIO

Eine erfrischend lebendige Mischung aus Jazz-, Rock-, Pop- und Funk-Elementen, kombiniert mit Anklängen orientalischer Musik und europäischer Avantgarde, manifestiert sich in durchaus komplexen Strukturen, ohne auch nur den Hauch akademischer Abgehobenheit auszustrahlen. Der ungewöhnliche, fast exotische Musikstil, der so seltene Taktarten und Rhythmen wie den 19/4-Takt, so scheinbar unvereinbare Gegensätze wie heftig verzerrte Gitarren- und sogar Kontrabassklänge im Jazzidiom mit druckvollem Schlagzeuggroove verbindet, hat sich in der Person des gebürtigen Iraners Rouzbeh Asgarian so stimmig zu einem Personalstil verbunden, dass auch für anspruchsvolle Zuhörer keine Wünsche offen bleiben. Asgarian ist nicht nur der Komponist aller Songtitel, sein avanciertes Gitarrenspiel durchdringt dynamisch alle musikalischen Strukturen. Dass er seine Mitmusiker auch in den virtuosesten Passagen voll integriert, liegt sicher auch an deren künstlerischem Format.

Mit Joe Hertenstein am Schlagzeug, der zunächst Musik in München, Rotterdam, Berlin und Köln studierte und 2007 nach New York City zog, und im Jazzstudiengang des Queens College den Master of Arts absolvierte, und dem Kontra Bassisten Stefan Rey ,der 2014 sein Studium an der Hochschule für Musik im Fach Jazz-Kontrabass mit Bestnote abschloss und bei mehreren Produktionen der WDR BigBand mitgewirkt und unter anderem mit, Vince Mendoza, Becca Stevens, Michael Mossman, Bert Joris und Bireli Lagrene gearbeitet hat, wird Asgarian auf eine musikalische Reise gehen, die in den Ohren und ebenso im Sinn bleibt.

Rouzbeh Asgarian – git
Stefan Rey – b
Joe Hertenstein – dr

JazzZeit im Heimathirsch